Solinger Morgenpost |
14.08.07 |
Zehn Jahre Stadtschulpflegschaft |
als Bild |
Zehn Jahre Stadtschulpflegschaft
|
|
(pse) Bunte Krepp-Papierbänder hatte die Klasse 2b der Grundschule gerberstraße mitgebracht. „Hier beginnt der Spaß mit Rechnen und dem Schreiben“, sangen die kleinen Schüler. „Heute ist ein Tag, an dem ich singen kann“, hatten sie schon vorher bekundet. Singen, lachen, klatschen, fröhlich sein – den Kindern dies zu ermöglichen, ist seit zehn Jahren Ziel der Stadtschulpflegschaft. Ihr Jubiläum feierte sie in der Hauptschule Central unter anderem mit dem Auftritt des Gerberstraßen-Nachwuchses. „Wir haben uns 1997
gegründet, weil viele Probleme an allen Schulen ähnlich oder gleich
sind“, sagte der Vorsitzende |
|
„39 oder 40“ der 44 Solinger Schulen sind laut Sinkwitz Mitglied.„Wir sind zufrieden, weil wir von Politik, Verwaltung und Lehrern wirklich ernst genommen werden“, betonte der Vorsitzende. Zu Beginn seien die Aktionen davon geprägt gewesen, auf die Stadtschulpflegschaft aufmerksam zu machen. Inzwischen stünden konkrete Themen im Vordergrund, aktuell etwa die Raum-Situation and er Wilhelm-Hartschen-Schule oder die Deckung des Schulbuch-Bedarfs von Hartz-IV-Empfängern. „Glauben Sie nicht, Eltern meckern nur rum“, sagte Sinkwitz in Richtung der Verwaltung. „Sorgen Sie für mehr Qualität und Freude an Ihrer Schule“, rief er Eltern zu Taten auf. Oberbürgermeister Franz Haug |
|
würdigte die Arbeit der Elternvertreter, warb aber gleichzeitig um Verständnis dafür, dass nicht alle Wünsche umgesetzt werden könnten. Zu viel Druck sei schlecht: „Wenn man seine Forderungen mit dem Kopf durch die Wand durchsetzen will, bekommt am Ende niemand etwas.“ Der Verwaltung sei es momentan leider nur möglich, den Mangel zu verwalten. In dieses Licht rückte Haug den Bau des neuen Rathauses. Mit den eingesparten Geldern könne die Schulsituation verbessert werden. Die Stadtschulpflegschaft betrach-tet er dabei als wichtigen Diskussionspartner, unterstrich der OB: „Sie haben sich in einigen Dingen durchgesetzt und machen ausreichend Front“. Mit dem Ziel, Kinder und Schüler fröhlich zu machen. |
|
Übersicht Presse |