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Von GÜNTER TEWES
Mehr Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Schulformen will die Stadtschul pflegschaft voranbringen. "Das wünschen wir uns, und zwar nicht nur auf der Ebene der Eltern", betonte der Vorsitzende Eugen Schünemann gestern im MORGENPOST-Gespräch. Ein Jahr besteht die
Stadtschulpflegschaft jetzt. Sie hat sich aus der Schulpflegschaftsinitiative
der Grundschulen heraus entwickelt. "Wir verstehen uns als Anwälte der Eltern von Schülern", sagte Schünemann zum Anspruch. "Der runde Tisch" heißt die Stadtschul pflegschaft im Untertitel. Das macht den Anspruch zu Unabhängigkeit und Meinungs vielfalt deutlich.
Nicht hinnehmbar ist für Schünemann der Unterrichtsausfall.
Je nach Schule und Klasse könnte bis zu 20 Prozent des Unterrichts
ausfallen. Das Ministerium veröffentliche darüber jedoch keine
offizielle Statistik. Eine
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Ursache der nicht erteilten und für die
Kinder verlorengegangenen Schulstunden sieht die Stadtschulpflegsehaft im Wegfall der Stellenreserve
an Schulen. Das Ministerium habe diese auf Null heruntergefahren, hob Schünemann
hervor; und weiter: Die Stellenreserve müsse wieder eingeführt
werden und Bildung einen höheren Stellenwert im Land bekommen. "Wenn
hier gespart wird, rächt sich das in Zukunft."
Deshalb spricht sich die Stadtschulpflegschaft für die Neueinstellungen
von Lehrern aus. Nicht mehr als 30 Kinder dürften heute noch in einer Klasse sitzen, so Scbünemann. Daß die Lehrerschaft an Schulen inzwischen überaltert sei, beobachtete er mit Besorgnis und forderte, junge Pädagogen einzustellen. Für die Erneuerung
der Schule sei das unerläßlich.
Als Erfolg des einjährigen Bestehens der Stadtschulpflegschaft wertete der Vorsitzende unterdessen den Sitz mit beratender Stimme im Schulausschuß: "Das funktioniert sehr gut."
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