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(bgl). So unterschiedlich die i-Dötzchen, so unterschiedlich sind auch die Vorkenntnisse, mit denen Jungen und Mädchen ihre Schullaufbahn beginnen. Oft werden in Kindergärten und im Elternhaus völlig verschiedene Bildungsvoraussetzungen geschaffen. In den Räumen der Grundschule Klauberg referierte jetzt Sylvia Löhrmann, schulpolitische Sprecherin und Fraktionsvorsitzende der Grünen im Düsseldorfer Landtag, über flexible Schuleingangsphasen.
"Dem Kind soll im Moment des Schuleintritts eine optimale Startvoraussetzung ermöglicht werden", erklärte Wolfgang Sinkwitz, Vorsitzender der Solinger Stadtschulpflegschaft. es sei derzeit geplant, die Eltern und ihr Kind nach Vollendung des vierten Lebensjahres zu einem Informationsgespräch einzuladen. Hier sollten die Kommunen dann
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gemeinsam mit den Eltern den Bildungsstand des Kindes erörtern und mögliche vorschulische Fördermethoden vorschlagen. Der deutschen Sprache mächtig? "Bei der Anmeldúng wird auch festgestellt, ob die Kinder der deutschen Sprache mächtig sind", sagte Sinkwitz. Denn bei Mädchen und Jungen mit Sprachproblemen handele es sich mitnichten nur um solche aus Migrantenfamilien. Pädagogische Arbeit werde bereits in den Kindergärten geleistet. Rund vier Prozent aller Kinder besuchten keine Kindertagesstätte. "Wir haben heute schon in Nordrhein-Westfalen die Diskussion, inwieweit die vorschulische Bildung wichtig ist", machte Sylvia Löhrmann deutlich. Dabei müssten auch die Eltern mehr in
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die Pflicht genommen werden und darauf achten, wie ihr Kind beispielsweise die Freizeit gestaltet. Löhrmann: "Die flexible Schuleingangsphase ist schon eine kleine Revolution, wenn wir sie denn machen."
Der Eintritt in die erste Schulklasse soll unverändert bleiben. Der Übergang zur zweiten Klasse ändert sich jedoch wesentlich" Die Klassen sollen in vier Gruppen aufgeteilt werden, wobei die Hälfte der Mitglieder einer Gruppe aufsteigt. "Wir nehmen jedes Kind mit und lassen keins zurück, das ist der Grundgedanke", machte Löhrmann deutlich. Vorteil dieser Regelung: Die eine Hälfte der Kinder habe gegenüber den anderen einen Bildungsvorteil, "und das ermöglicht natürlich ein ganz anderes Mitmachen", erklärte die Politikerin.
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