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(tws). Steigende Schülerzahlen in den weiterführenden
Schulen, keine vierte Gesamtschule, fehlende Turnhallen, zu wenig Einstellungschancen
für junge, gut ausgebildete Lehrer - Anlässe, gegen dle Bildungsmisere
in der Stadt und im Land auf die Straße zu gehen. gibt es für
Michael Seiffert, Vorsitzender der Lehrergewerkschaft Erziehung und Wissenschaft
(GEW), genug. "Es brennt auf den Nägein", sagte er gestern der MORGENPOST.
Kommenden Samstag, 8. Mai, rufen GEW und der Lehrerverband VBE zusammen
mit der Stadt schulpflegschaft alle Eltern zu einer gemeinsamen Demonstration
auf. Das Motto: "Mißstände in der Bildungspolitik." Auftakt
ist um 11 Uhr vor dem Rathaus an der Cronenberger Straße. Die Abschluß kundgebung
soll eine Stunde später auf dem Fronhof sein. "Jetzt muß etwas passieren. Die Probleme können nicht geschoben werden". betonte der GEW-Vorsitzende Seiffert. |
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Aus Sicht
von Wolfgang Sinkwitz lassen sich Eltern nicht mehr vertrösten. "Die
Hiobsbot schaften aus dem Bereich der Solinger Bildungspolitik sowie die
Vertröstungen aus Politik und Verwaltung sind Eltern nicht mehr bereit,
länger stillschweigend hinzunehmen", so der Vorsitzende
der Stadtschulpflegschaft.
Michael Seiffert forderte ein Konzept für die Zukunft. "Es wird
dringend Zeit, daß der Schulentwicklungsplan diskutiert wird." Debattiert
werden muß nach seiner Ansicht auch über den Bau der vierten
Gesamtschule, "um den Bedürfnissen von Eltern und Kindern gerecht
zu werden". Bei reinen Absichts erklärungen allein dürfen nach
seinen Worten die Gespräche über die Zukunft der Schul landschaft
nicht enden. "Man muß auch ganz deutllch sagen. es braucht Geld."
Schlechtere Lernbedingungen sind aus Sicht von Wolfgang Sinkwitz jedenfalls
program miert. "Gegen die Beschwichtigungen aus Politik und Verwaltung fordern
wir klare Antworten und Konzepte auf die dringenden Probleme spätestens
zu Beginn des neuen Schuljahres. |
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