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Rechtschreibschwäche:
Eltern helfen den Kindern nun selbst
(jtü). Eine Selbsthilfegruppe, die die Interessen von Eltern, deren
Kinder an Lese-Rechtschreib-Problemen leiden, soll nach den Osterferien
gegründet werden. Dies teilt der Vorsitzende der Stadtschulpflegschaft,
Wolfgang Sinkwitz, mit. Auch an den weiterführenden Schulen beherrschten
immer weniger Schüler diese "grundlegenden Kulturtechniken unserer
Gesellschaft". Dass das Interesse an Aufklärung groß ist, bewies
die große Resonanz einer Veranstaltung zu diesem Thema, wozu die
Stadtschulpflegschaft eingeladen hatte.
Lehrer unzureichend ausgebildet
Eltern suchen Informationen und kompetente Hilfestellungen an den Schulen,
die ihre Kinder besuchen, werden aber oft enttäuscht, meint Sinkwitz.
Die Lehrer seien nur unzureichend ausgebildet, um schnell und gezielt auf
Lese-Rechtschreib-Probleme einzugehen. "Das wächst sich schon aus",
sei eine oft gehörte Aussage. Im vierten Schuljahr sei "das Kind dann
aber schon in den Brunnen gefallen", an den weiterführenden Schulen
werde das Problem negiert. Ein weiterer Aspekt sind laut Sinkwitz lange
Wartezeiten bei der schulpsychologischen Beratung. Wartezeiten bis zu drei
Monaten seien üblich.
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