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(sith) Die Situation der Solinger Schulen wird eines der Hauptthemen der nächsten kommunalen Legislaturperiode sein. Deshalb veranstaltet die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) eine bildungs- und schulpolitische Veranstaltung speziell zu diesem Thema. Heute Abend um 19.3O Uhr stehen die drei Oberbürgermeister-Kandidaten Ulrich Ulbel (SPD), Franz Haug (CDU) und Svlvia Löhrmann (Grüne) sowie FPD-Spitzen kandidat Bernd Kurzrock im Stadtsaal Wald allen interessierten Schülern, Eltern und Lehrern Rede und Antwort. Quasi als deren Anwälte werden Michael Seiffert (GEW), Hans-Georg Schmitt (Verband Bildung und Erziehung) und Wolfgang Sinkwitz von der Stadtschulpflegschaft Fragen zum Schul- Programm der
Parteien für die nächsten fünf Jahre stellen. "Ein Themenschwerpunkt wird der Mangel an Klassen- und Fachräumen an den weiter führenden Schulen sein", erklärt Peter Wirtz, Schulleiter der Gesamtschule Wald, der heute Abend die |
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Moderation übernehmen wird. "2002 werden die Jahrgangsstärken
ihren Höhepunkt erreichen, die Schülerzahl bleibt aber bis 2006 oder 2008 auf hohem Niveau, hier gibt es Handlungsbedarf", so Wirtz.
Ein zweiter Schwerpunkt soll das Thema Sporthallen sein. Denn neben der Friedrich- Albert-Lange-Schule, für die jetzt eine neue Sporthalle beschlossen wurde, gibt es an neun weiteren Schulen in Solingen Engpässe beim Turnunterricht. "Vereinfachung von Verwaltung und mehr Bürgernähe, das wird bei der Stadt groß geschrieben. Wie steht dazu der Personalmangel bei den Schulsekretärinnen? Die Solinger Schulen bilden quasi auch 48 kleine Bürgerbüros", formuliert Wirtz ein weiteres wichtiges Thema.
Außerdem sollen heute Abend die wichtige Schulentwicklingsplanung
und das Thema Finanzen auf der Tagesordnung stehen. "Wenn wenig Geld da
ist, sind halt von den Politikern pfiffige Lösungen, etwa die Zusammenarbeit
mit der Wirtschaft in puncto Internet-Ausstattung gefordert", so Wirtz.
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