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(tsch) Das Konzept, um den geburtenstarken Jahrgängen genügend
Schulraum zu geben. ist gerade verkündet, da steht im Terminkalender
von Oberbürgermeister Franz Haug wieder die neue, die vierte Solinger
Gesamtschule. In Form einer Unterschriftenliste. Initiiert haben die Sammlung,
die seit April läuft, der Vorsitzende der Stadtschulpflegschaft Wolfgang
Sinkwitz und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).
Der Bedarf ist da. Das bescheinigt auch die Bezirksregierung in Düsseldorf.
Trotzdem wird die Genehmigung verwehrt. Begründung: In sieben Jahren
werden die Schülerzahlen wieder rückläufig sein, eine zusätzliche
weiterführende Schule scheint dann nicht mehr notwendig zu sein. Außerdem,
so die Bezirksregierung werde die erforderliche Mischung der drei Schularten
die in der Gesamtschule aufgehen, nicht gegeben sein. Neben
der desolaten Haus haltslage der Stadt wichtige Faktoren für die Ablehnung. |
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"Wir können mit der getroffenen Entscheidung leben, aber nur
mit Bauchschmerzen." Sinkwitz sieht in dem Konzept, das die Vereinigung
Solinger Schulleiter gemeinsam mit der Stadt entwickelt hat, wenig Zukunftsperspektiven.
Vielmehr werde man sich bis zum Zeitpunkt sinkender Schülerzahlen von einer "Bauch schmerz"-Lösung zur nächsten hangeln. Deshalb wollen die Schul-"Lobbyisten" mit den 1 383 Unterschriften im Rücken ihr Anliegen immer wieder auf die Tagesordnung bringen.
Ein Neubau - der idealerweise schon stehen würde - wäre die beste Lösung, so Ober bürgermeister Franz Haug. Seine Priorität ist jedoch die Uberbrückung der starken Jahrgänge. So könne dann auch die neue Turnhalle an der Gesamtschule Solingen
verwirklicht werden. |
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