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(asc) Wolfgang Sinkwitz, in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Stadtschulpflegschaft Sprecher aller Eltern mit schulpflichtigen Kindern, sieht sich bestätigt: An Solinger Schulen fällt zu viel Unterricht aus. Fünf Samstage in Folge standen Mitglieder der Stadtschulpflegschaft an den Clemens-Galerien, um Unterschriften zu sammeln. 630 kamen bislang zusammen. 60 Eltern füllten zudem Fragebögen aus: "Nach den Angaben der Befragten fallen statistisch etwa zehn Prozent des Unterrichts an Solinger Schulen aus", erklärt Sinkwitz. Das Ergebnis sei zwar nicht repräsentativ. Es zeige aber, "dass es nicht stimmt, wenn Lehrer sagen: Bei uns fällt kein Unterricht aus".
Mit der Befragung machte die Stadtschulpflegschaft aus der Not eine Tugend: "Von den Schulen haben wir
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keine Zahlen zum Unterrichtsausfall bekommen", berichtet Sinkwitz. Von den 60 Befragten gaben sieben Prozent an, an der Schule ihrer Kinder falle kein Unterricht aus, 76 Prozent sprachen von fünf bis 15 Prozent Unterrichtsausfall, 16 Prozent gar von 20 Prozent und mehr. Vertretungen würden zwar vielfach eingesetzt, "aber dann heißt es oft: Ihr könnt Hausaufgaben machen", so Sinkwitz.
Die 630 gesammelten Unterschriften will er der nordrhein-westfälischen Schulministerin Ute Schäfer übergeben. "Wir wollen keine Lehrer-Schelte betreiben, denn die können nichts dafür. Wir wollen einfach vernünftigen Unterricht für unsere Kinder", so der Stadtschulpflegschafts-Vorsitzende. Nach den Ferien soll weiter gesammelt werden: 8. und 15. November an den Clemens-Galerien.
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