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(kho) "Die Diskussion über eine modernere Gestaltung von Schule und Erziehung muss in den Vordergrund
gebracht werden." Deutliche Worte, die Bürgermeisterin Ursula
Feldhaus zu Beginn der Podiumsveranstaltung "Was erwarten Schule
und Gesellschaft voneinander?" aussprach. Eingeladen hatte die SPD,
die die Veranstaltung im Rahmen des Forums "Schule und Bildung" als den
Auftakt zu einem breit angelegten parteioffenen Austausch zu schul-
und bildungspolitischen Themen angelegt hatte.
Die einleitenden Kurzreferate von Klaus Blasberg, Schulleiter des Gymnasiums
Schwertstraße und dem Geschäftsführer der Firma Walbusch, Wolfgang Herse, machten deutlich wie unterschiedlich das Bild
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von Schule von Vertretern der Pädagogik
und der Wirtschaft gezeichnet wird. Blasberg: "Schule schneidet in der
gcsellschaftlichen Meinung schlecht ab. Alle glauben zu wissen, was im Schulwesen verbessert
werden soll, erkennen aber nicht, dass eine viel zu hohe Erwartungshaltung
herrscht."
Herse hingegen vertrat die Meinung, Schule sei ein Dienstleistungsbetrieb, der kein realistisches Bild der Gesellschaft vermittele: "Die
Schüler werden in Watte gepackt. Leistungsbereitschaft und Persönlichkeitsbildung müssen stärker thematisiert
werden." Lea Brintrup vom Jugendstadtrat sprach aus, was viele Schüler,
Eltern und Lehrer denken: "Schule ist kalt geworden."
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