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(sith) 80 interessierte Eltern und Lehrer zählte Wolfgang Sinkwitz,
Vorsitzender der Stadtschulpflegschaft Solingen, jetzt auf einer Infoveranstaltung über Lese-und Rechtschreib-Probleme. "Lesen und Recht schreiben gehören zu den grundlegenden Kulturtechniken unserer Gesellschaft, aber viele Schüler, auch in den weiter führenden Schulen, beherr schen diese Techniken nur ungenügend", so Sinkwitz. Auf dem Podium waren neben Susanne Schwier aus dem Bildungsministerium auch Schulamts direktorin Claudia Rehm, Baldur Kionka vom Landesverband Legasthenie, Schulpsychologe Rainer Pscherer und betroffene
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Eltern. Oft, so Klagen aus dem Publikum, seien Lehrer nicht genügend ausgebildet, um Lese-Rechtschreib-Probleme schon im Grundschulalter zu erkennen, nach dem Motto "das wächst sich schon aus".
Die langen Wartezeiten bei den drei Solinger Schulpsychologen waren ein weiterer Aspekt, den Eltern kritisierten.
Sinkwitz verwies darauf, dass die Isolation des Problems endlich aufhören müsse und kündigte an, nach den Osterferien mit betroffenen
Eltern eine Selbsthilfegruppe ins Leben zu rufen, die als eigenständige
Interessenvertretung dann ihre Forderungen geltend machen sollte.
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