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Von Kathrin Schüller
Zehn Jahre Landeselternschaft der Grund schulen in Nordrhein-Westfalen: Der Verband der Elternvertretung feierte seinen Geburtstag am Samstag im Schulzentrum Vogelsang. Die drangvolle Enge in den Räumen sprach für das große Interesse bei der Landespolitik, der Kommune, der Lehrerschaft, bei interessierten Eltern und all deren, die überhaupt mit dem Thema Schule zu tun haben.
Elternschaft möchte weitere Unterstützung
10-Jahres-Feier, das hieß, wie Bürgermeisterin Julia Freiwald in ihrem Grußwort zu Recht vermutete, weniger "Friede-Freude-Eier kuchen", als vielmehr eine lebhafte und konstruktive Stellungnahme zu aktuellen Fragen der Grundschule: Die neue Ausbil dungsordnung, das miteinander Lernen behinderter und nicht behinderter Kinder etwa und die betreute Schule von acht bis eins.
Diese sei, so unterstrich Nordrhein-Westfalens Schulministerin Gabriele Behler, eine wesentliche Leistung der Bildungspolitik in der jüngsten Zeit und zugleich ein praktisches Beispiel für das Mitwirken der Elternschaft an schulpolitischen Konzepten. Kritik mußte sich die Landespolitikerin immer wieder dahin |
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gehend gefallen lassen, daß die Elternschaft NRW bis heute auf Fördermittel verzichten muß. Unstrittig eine Person, die zur Frau des Tages wurde: Renate Hendricks, die langjährige Vorsitzende der Landeselternschaft. Ihr überaus großes Engagement wurde vielfältig hervorgehoben. Die scheidende Vorsitzende selbst blickte zurück in die Geschichte der Elternarbeit und wünschte dem Verband für die Zukunft - gewohnt praktisch und kämpferisch - eigene Büroräume: "Vom Küchentisch aus ist die Organisation bei rund 1200 Vereins mitgliedern einfach nicht mehr zu bewältigen."
Max-und-Moritz-Paradies im Schulzentrum
Gut zweieinhalb Stunden dauerte der Festakt mit Vertretern aus allen Bereichen der Bildungspolitik und der Elternverbände. Daß es trotz der vielen Worte den Kindern, als den eigentlichen Hauptpersonen, nicht allzu lang wurde, dafür hatten sich besonders Solinger Eltern und Grundschulen mit großem Einsatz stark gemacht. Sie verzauberten die Schulstraße des Zentrums Vogelsang in ein wahres "Max-und-Moritz"-Paradies. An phantasievoll gestalteten Ständen konnten die Kleinen Korn mahlen, Hähnchen angeln oder der Geschichte vom Lehrer Lempel lauschen, und natürlich kamen auch die knurrenden Mägen nicht zu kurz.
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