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(nsc) Wolfgang Sinkwitz bleibt Vorsitzender der Stadtschulpfleg-schaft. Auf der halbjährlichen Vollversammlung wurde der Solinger vorige Woche einstimmig im Amt bestätigt. Sinkwitz betonte die Bedeutung des Elternengagements: "Nur wenn wir Einsatz zeigen und Probleme in öffentlichen Diskussionen gelöst werden, können wir etwas verändern." In der Stadtschul-pflegschaft sitzen Elternvertreter aller Schulformen - von Grundschulen, Gesamtschulen und Gymnasien bis zu Sonderschulen.
Michael Kotthaus, Vorsitzender des Vereins "Gemeinsam leben lernen", stellte den Anwesenden sein Anliegen und seine Ziele vor: "Unser Verein setzt sich für integrativen Unterricht ein. Hier haben behinderte und nicht behinderte Kinder die Möglichkeit,
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gemeinsam unterrichtet zu werden." Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern werde deutlich, dass es in Deutschland starken Handlungsbedarf gebe. Im Bereich der Grundschulen existieren bereits mehrere Klassen, in denen integrativer Unterricht durchgeführt wird. Die Beteiligten berichteten ausschließlich von positiven Erfahrungen, so Kotthaus. Was die weiterführenden Schulen angehe, so hätten sich bisher nur zwei Hauptschulen für diese Form des Unterrichts entschieden.
Die Vollversammlung, bei der die Elternvertreter zum Beispiel auch über das Schoko-Ticket diskutierten, fand in einem Klassenraum der Grundschule Schützenstraße statt, der mit selbst gemalten Bildern und mit Plakaten liebevoll geschmückt war.
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