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Solingen. Im Herbst des vergangenen Jahres hatte die Stadtschulpflegschaft über 1.600 Unterschriften gegen den Unterrichtsausfall an Solinger Schulen gesammelt. Eine Mitgliederversammlung im Februar, wo die Solinger Schulen auch über Unterrichtsausfall diskutierten, brachte an statistischen Zahlen durchscnnittlich 10% Unterrichtsausfall und zusätzlich 8% Vertretungsunterricht zu Tage. Das bedeutet umgerechnet auf die Unterrichtsversorgung in Solingen: wöchentlich fallen durchschnittlich 2280 Unterrichtsstunden aus und ca. 1800 werden zusätzlich als Vertretungsunterricht geleistet. Wolfgang Sinkwitz, Vorsitzender der Elternvertreter: "Wir können nur auf Missstände hinweisen. Rein rechnerisch mag die Versorgung aus Sicht des Ministeriums stimmen."
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Von den versprochenen 6.100 Lehrerstellen in NRW wurden 3100 neue Stellen geschaffen. 3000 wurden über eine erhöhte Pflichtstundenzahl der Lehrer "herbeigerechnet".
Da kein zusätzlicher Lehrer an die Schulen kommt, wird auch der Mangel an bestimmten Fäherkombinationen nicht aufgehoben, warnt Sinkwitz. Zusätzlich erhöht die Landesregierung zum 1. August die Schüler-/Lehrerrelation. Das bedeutet, den Schulen stehen gemessen an der Schülerzahl zukünftig weniger Lehrer zur Verfügung.
Die Stadtschulpflegschaft widerspricht Schulministerin Ute schäfer in ihrer Annahme, dass an den Solinger Schulen alles in Ordnung ist. Eltern und Schüler erleben täglich, wie an Schulen Unterricht aus welchen Gründen auch immer ausfällt.
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