|
Solingen. Die Stadtschulpflegschaft hat sich im laufenden Jahr mehrfach "schulformbezogen" getroffen. Grundschulen, Hauptschulen und Realschulen hätten oft unterschiedliche Interessen, analysiert Wolfgang Sinkwitz, der Vorsitzende der Stadtschulpflegschaft, die Gründe.
In zwei Treffen mit den Elternvertretern der Grundschulen kamen im Besonderen der Unterrichtsausfall, die sogannten Ganztagsschulen und das Projekt flexible Eingangsstufe zur Sprache. Beim Treffen der Stadtschulpflegschaft mit Vertretern der Hauptschulen im April wurde das mangelhafte und damit schiefe Bild der Hauptschulen beklagt. Heike Herrig (Hauptschule Ohligs) möchte die engagierte und gute Arbeit vieler Hauptschullehrer verstärkt ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt |
|
sehen. Zusätzlich vermisst die Elternvertreterin die allgemeine Anerkennung, "wie viele Hauptschüler die mittlere Reife erlangen." Nach Auffassung einiger Hauptschuleltern müsste die Zusammenarbeit mit Jugendamt, Schulpsychologen und Gesundheitsamt dringend verbessert werden. Lange Wartezeiten, in der zum Beispiel "Problemkinder" längst vom Baum gefallen seien, belasteten die Einbindung der Verwaltungseinrichtungen in anstehende Maßnahmen.
Das nächste Treffen zwischen Hauptschule und Stadtschulpflegschaft ist für Juni geplant. Termine mit anderen Schulformen, so berichtet Wolfgang Sinkwitz, stehen noch aus.
Friedhelm Funk
|
|